Oikonomics - Think Global, Act Local Der Begriff „Oikonomics“ ist eine Wortschöpfung, geformt aus dem Begriff oikos (altgr. οíκος) und dem englischen Wort economics. Beide Begriffe beziehen sich inhaltlich auf das Wirtschaften, wobei economics (deutsch: Wirtschaftswissenschaft) sich von oikonomia (altrg. οíκονομία), dem „Bewirtschaften eines Haushalts“ ableitet – und somit selbst teilweise aus dem Begriff oikos hervorgeht. Im antiken Griechenland umfasste der Oikos die Familie sowie Bedienstete, das Land, die Gebäude und alles bewegliche Inventar. Im Zentrum des Oikos stand der Wirtschaftshof, in dem das auf dem Land Erwirtschaftete verarbeitet wurde. Neben dem Anbau von Getreide und Ölbäumen wurde Vieh gezüchtet. Das Wirtschaften eines Oikos war geprägt von einer ganzheitlich verstandenen Zuständigkeit und Verantwortung für das Gehöft sowie den Bedürfnissen von zukünftigen Generationen. Es beschreibt zudem ein regionales, überschaubares Wirtschaften. Im Gegensatz hierzu steht das englische Wort economics für unser heutiges Verständnis einer globalisierten und weitestgehend überregionalen Wirtschaft. Die Wortschöpfung „Oikonomics“ soll daher auf das Bestreben hindeuten, unsere heutige Auslegung des Wirtschaftens wieder mit dem Begriff oikos und den damit verbunden Attributen zu vereinen. Was heute allgemein als Nachhaltigkeit beschreiben wird, steckt eigentlich schon seit jeher in der DNA des Wirtschaftens an sich. „Oikonomics“ ist für uns somit die Definition von zukunftsfähigem Wirtschaften, frei nach dem Motto „think global, act local“ – und damit die perfekte Beschreibung für die Arbeit von ISSO.
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